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  • AutorenbildFelix Unger

Zeitreise Musikpädagogik #2: Der Wandel der Musikpädagogik

Im zweiten Teil unserer Erkundungstour durch die Musikpädagogik fokussieren wir uns auf die transformative Phase des 20. Jahrhunderts. Nachdem der erste Artikel die Grundlagen gelegt hat, geht es nun darum, wie sich die Musikpädagogik unter dem Einfluss von Kritikern wie Adorno weiterentwickelt hat.



Eine Gruppe an Musikern in einem 1970 jahre essemble


Adornos Kritik und der Ruf nach Veränderung


Mitte des 20. Jahrhunderts stand die Musikpädagogik an einem Wendepunkt. Theodor W. Adorno, ein scharfer Kritiker der zeitgenössischen Musikpädagogik, forderte eine radikale Neuausrichtung. Weg von der simplen Gesangsbildung hin zur Auseinandersetzung mit den großen Werken der Musikgeschichte.

Adornos Kritik läutete eine neue Ära ein, in der Musik nicht mehr nur als Mittel zur Charakterbildung gesehen wurde, sondern als Kunstform, die es zu verstehen und zu würdigen galt.


Michael Alts Vision einer neuen Musikpädagogik


Michael Alt griff Adornos Forderungen auf und entwickelte mit seiner "Didaktik der Musik" die erste wissenschaftlich fundierte Theorie der Musikpädagogik in Deutschland.

Diese Neuausrichtung bedeutete einen radikalen Bruch mit den bisherigen Lehrmethoden und setzte den Fokus auf die analytische Auseinandersetzung mit Musikwerken. Alts Ansatz markierte den Beginn einer neuen Zeit in der Musikpädagogik, in der das Verständnis und die Wertschätzung der Musik in den Mittelpunkt rückten.


Eine gespaltene Musikwelt: Die Herausforderung der Popularmusik


Die strikte Orientierung an der klassischen Musik und die Vernachlässigung der aufkommenden Popularmusik führten jedoch zu einer Spaltung zwischen der musikalischen Bildung in den Schulen und der musikalischen Realität der Jugendlichen. Die Musikpädagogik stand vor der Herausforderung, die Kluft zwischen der traditionellen Musiklehre und den Interessen der Schüler zu überbrücken.



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