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Hausaufgaben in Zeiten von KI: 7 Formate, die trotz ChatGPT funktionieren

  • Autorenbild: Felix Unger
    Felix Unger
  • 29. Mai
  • 8 Min. Lesezeit
Kinder machen Hausaufgaben mit Tablets und Notizbüchern. Tafel zeigt Roboter. Text: "Hausaufgaben in Zeiten von ChatGPT".

ChatGPT und andere KI-Tools verändern den Schulalltag. Viele Schüler*innen können sich heute in wenigen Sekunden Texte schreiben lassen, Zusammenfassungen erstellen, Rechenwege erklären oder Referate vorbereiten. Für Lehrkräfte stellt sich dadurch eine sehr praktische Frage: Wie können Hausaufgaben noch sinnvoll sein, wenn KI vieles davon übernehmen kann?


Genau darum geht es in diesem Beitrag. Du bekommst sieben Aufgabenformate, mit denen Hausaufgaben auch in Zeiten von ChatGPT sinnvoll bleiben. Außerdem stellen wir dir ein kostenloses Arbeitsblatt zum Download zur Verfügung. Damit können Schüler*innen bei einzelnen Aufgaben kurz angeben, ob und wie sie KI genutzt haben. So wird nicht nur das Ergebnis sichtbar, sondern auch der Arbeitsprozess dahinter.


Ein pauschales Verbot hilft hier nur begrenzt weiter. Natürlich braucht es klare Regeln. Genau darum ging es in Teil 1 dieser Reihe: Welche KI-Regeln brauchen Schüler*innen, damit sie transparent, fair und verantwortungsvoll mit Tools wie ChatGPT umgehen?


In diesem zweiten Teil wird es konkreter. Wenn sich digitale Werkzeuge verändern, müssen sich auch unsere Aufgaben verändern. Gute Hausaufgaben sollten deshalb nicht nur ein fertiges Ergebnis verlangen, sondern auch zeigen, was Schüler*innen verstanden, geprüft und selbst entschieden haben.


Dieser Beitrag ist Teil 2 unserer Reihe: ChatGPT in der Schule - Regeln, Aufgaben und Faktencheck


In Teil 1 ging es um einfache KI-Regeln für den Unterricht.


In Teil 3 zeigen wir, wie Schüler*innen KI-Antworten kritisch prüfen und Quellen besser bewerten können.



Warum klassische Hausaufgaben schwieriger werden


Viele klassische Hausaufgaben beruhen darauf, dass Schüler*innen allein zu Hause etwas formulieren, zusammenfassen oder recherchieren. Genau diese Aufgaben können KI-Tools inzwischen sehr schnell übernehmen. Das betrifft zum Beispiel Aufgaben wie:


  • Fasse den Text zusammen.

  • Schreibe eine Erörterung zum Thema.

  • Erstelle ein Referat über eine bekannte Person.

  • Erkläre den Begriff in eigenen Worten.

  • Beantworte die Fragen zum Text.


Solche Aufgaben sind nicht automatisch schlecht. Aber sie müssen anders gestellt werden, wenn die eigene Leistung sichtbar bleiben soll. Das Problem ist nicht, dass Schüler*innen Unterstützung nutzen. Das Problem entsteht, wenn nicht mehr erkennbar ist, was sie selbst verstanden, entschieden oder angewendet haben.


Eine gute Aufgabe in Zeiten von KI sollte deshalb nicht nur ein fertiges Ergebnis verlangen. Sie sollte auch den Weg dorthin sichtbar machen. Der wichtigste Grundsatz lautet:

Nicht nur das Ergebnis zählt, sondern auch der Denkweg.



Was gute Hausaufgaben trotz KI brauchen


Gute Aufgaben in Zeiten von KI machen die eigene Leistung sichtbar. Dafür müssen sie nicht komplizierter werden. Oft reicht es, klassische Aufgaben leicht zu verändern.

Hilfreich sind Aufgaben, bei denen Schüler*innen:


  • eigene Beispiele einbringen

  • sich auf den Unterricht beziehen

  • Zwischenschritte zeigen

  • KI-Antworten prüfen

  • Entscheidungen begründen

  • das Ergebnis erklären können

  • ihre KI-Nutzung transparent machen


Genau darum geht es in den folgenden sieben Aufgabenformaten.



1. Hausaufgaben mit persönlichem Bezug


Problem

Allgemeine Schreibaufgaben können sehr leicht von KI übernommen werden. Wenn Schüler*innen nur einen neutralen Text abgeben sollen, ist die eigene Leistung oft schwer erkennbar.

Stattdessen: Baue einen persönlichen Bezug ein. Die Hausaufgabe sollte eigene Gedanken, Beobachtungen oder Entscheidungen verlangen.


Beispiel:

Statt: Schreibe einen Text über Mediennutzung.

Besser: Beschreibe eine Situation, in der digitale Medien dir beim Lernen geholfen oder dich abgelenkt haben. Erkläre, was du daraus für deinen eigenen Umgang mit Medien lernen kannst.


Warum funktioniert das?

Die KI kann allgemeine Ideen liefern, aber die eigentliche Hausaufgabe verlangt eine persönliche Reflexion. Schülerinnen müssen eigene Gedanken einbringen und diese mit dem Unterricht verbinden. Persönlicher Bezug heißt nicht, dass Schülerinnen private Details offenlegen müssen. Es geht um eigene Einschätzungen, Beobachtungen und Entscheidungen.



2. Hausaufgaben mit Unterrichtsbezug


Drei Kinder studieren in einem Raum mit Pflanzen und Büchern, eine Lehrerin schaut zu. Ein Tablet zeigt einen Roboter, der Bildschirm ist weiß.

Problem:

KI kennt nicht automatisch, was in eurer Stunde besprochen wurde. Allgemeine Aufgaben können deshalb leicht ohne echten Bezug zum Unterricht gelöst werden.

Stattdessen: Verknüpfe die Hausaufgabe mit konkreten Inhalten aus der Stunde.


Beispiel:

Statt: Erkläre, was Datenschutz bedeutet.

Besser: Erkläre Datenschutz mit Bezug auf unser Beispiel aus dem Unterricht. Nutze mindestens

zwei Begriffe, die wir gemeinsam gesammelt haben, und erkläre sie in eigenen Worten.


Warum funktioniert das?

Der Arbeitsauftrag wird enger mit dem Unterricht verknüpft. Schüler*innen können KI zwar zur Unterstützung nutzen, müssen aber zeigen, dass sie die gemeinsamen Inhalte verstanden haben.


Mögliche Formulierungen sind:

  • Beziehe dich auf unser Tafelbild.

  • Nutze ein Beispiel aus der Stunde.

  • Vergleiche deine Antwort mit unserer Diskussion.

  • Erkläre, was sich durch die Gruppenarbeit an deiner Meinung verändert hat.

  • Nutze mindestens zwei Begriffe, die wir gemeinsam gesammelt haben.



3. Hausaufgaben mit Zwischenschritten


Problem:

Wenn nur das Endprodukt zählt, kann KI die Hausaufgabe sehr leicht komplett übernehmen.

Stattdessen: Lass Schüler*innen ihren Arbeitsprozess sichtbar machen. Dafür reichen oft wenige kurze Zwischenschritte.


Beispiel:

Statt: Schreibe einen Text über künstliche Intelligenz.

Besser: Sammle zuerst drei eigene Fragen zum Thema künstliche Intelligenz. Wähle eine Frage aus. Recherchiere dazu eine Quelle. Schreibe anschließend einen kurzen Text und erkläre am Ende, welche Entscheidung du beim Schreiben getroffen hast.


Warum funktioniert das?

Die Hausaufgabe besteht nicht nur aus einem fertigen Text. Sie zeigt, wie Schüler*innen gearbeitet haben und welche Entscheidungen sie getroffen haben.


Mini-Vorlage:

  • Meine erste Idee war: ____________

  • Ich habe mich dann entschieden für: ____________

  • Schwierig war: ____________

  • Geändert habe ich am Ende: ____________



4. Hausaufgaben, bei denen KI verglichen wird


Tablet mit fröhlichem Roboter, Waage, Notizbuch, Bücher und Stifte auf Schreibtisch. Pflanzen und Globus im Hintergrund. Farben: Türkis, Orange.

Problem:

Wenn KI heimlich genutzt wird, bleibt oft unklar, ob Schüler*innen die Antwort geprüft oder einfach übernommen haben.


Stattdessen:

Mache KI bewusst zum Teil der Hausaufgabe. Schüler*innen sollen KI-Ergebnisse vergleichen, verbessern oder bewerten.


Beispiel:

Statt: Schreibe eine Zusammenfassung des Textes.

Besser: Lass dir von einer KI eine Zusammenfassung des Textes erstellen. Vergleiche diese Zusammenfassung mit deiner eigenen. Was ist gut gelungen? Was fehlt? Was ist ungenau oder falsch?


Warum funktioniert das?

Schüler*innen lernen, KI-Ergebnisse nicht einfach zu übernehmen. Sie müssen prüfen, vergleichen und bewerten.


Mögliche Formulierungen sind:

  • Vergleiche eine KI-Antwort mit deinem Schulbuch.

  • Verbessere eine KI-Antwort mithilfe deiner Notizen.

  • Finde drei Stellen, an denen die KI zu allgemein bleibt.

  • Ergänze die KI-Antwort mit Beispielen aus dem Unterricht.

  • Bewerte, ob die Antwort für deine Klassenstufe verständlich ist.


Das passt gut zu Teil 3 dieser Reihe. Dort geht es ausführlicher darum, wie Schüler*innen KI-Antworten kritisch prüfen und Quellen bewerten können.



5. Hausaufgaben mit kurzer Erklärung


Problem:

Eine schriftliche Abgabe zeigt nicht immer, ob Schüler*innen den Inhalt wirklich verstanden haben.


Stattdessen:

Baue eine kurze Erklärung ein. Das kann mündlich, schriftlich oder als kleine Audioaufnahme passieren.


Beispiel:

Statt: Gib deine fertige Hausaufgabe ab.

Besser: Gib deine Hausaufgabe ab und erkläre in drei Sätzen, welche Aussage dir besonders wichtig ist und warum.


Warum funktioniert das?

Wer eine Hausaufgabe wirklich verstanden hat, kann sie erklären. Dabei geht es nicht darum, Schüler*innen zu überführen. Es geht darum, Lernprozesse sichtbar zu machen.


Mögliche Fragen sind:

  • Was ist deine wichtigste Aussage?

  • Warum hast du dieses Beispiel ausgewählt?

  • Welche Stelle war für dich schwierig?

  • Was würdest du beim nächsten Mal anders machen?

  • Welche Aussage aus deiner Arbeit findest du besonders wichtig?



6. Hausaufgaben mit Produktwechsel


Problem:

Wenn Schüler*innen immer nur Texte abgeben, kann KI sehr leicht einen großen Teil der Hausaufgabe übernehmen.


Stattdessen:

Lass Schüler*innen den Inhalt in ein anderes Format übertragen.


Beispiel:

Statt: Schreibe ein Referat über ein Thema.

Besser: Erstelle aus deinem Thema ein kurzes Audio-Statement, eine Skizze, ein Plakat, ein Interview, einen Podcast-Abschnitt oder eine kurze Präsentation mit eigener Erklärung.


Warum funktioniert das?

Der Inhalt bleibt wichtig, aber Schüler*innen müssen ihn neu gestalten. Dadurch wird deutlicher, ob sie das Thema verstanden haben.


Mögliche Produktwechsel sind:

  • Text zu Podcast

  • Text zu Plakat

  • Text zu Interview

  • Text zu Mindmap

  • Text zu Erklärvideo

  • Text zu Präsentation

  • Text zu Songtext oder Hörspielszene


Das passt besonders gut zu kreativen Medienprojekten. Ein klassisches Referat kann zum Beispiel als Podcast umgesetzt werden. Eine Recherche kann in ein Interview verwandelt werden. Eine Zusammenfassung kann Grundlage für ein kurzes Erklärvideo sein.



7. Hausaufgaben mit Reflexion am Ende


Problem:

Ohne Reflexion bleibt oft unsichtbar, wie Schüler*innen gearbeitet haben und wobei sie Unterstützung genutzt haben.


Stattdessen:

Lass die Hausaufgabe mit einer kurzen Reflexion enden.


Beispiel:

Statt: Bearbeite die Aufgabe und gib dein Ergebnis ab.

Besser: Bearbeite die Hausaufgabe und beantworte am Ende kurz:

  • Was habe ich gelernt?

  • Was war schwierig?

  • Wobei habe ich Hilfe genutzt?


Warum funktioniert das?

Schüler*innen müssen nicht so tun, als hätten sie alles allein gemacht. Aber sie müssen zeigen, wie sie gearbeitet haben. Das schafft mehr Transparenz und macht es leichter, über Unterstützung, Fehler und Überarbeitung zu sprechen.


Mini-Vorlage:

  • Bei dieser Hausaufgabe habe ich gelernt: ____________

  • Schwierig war für mich: ____________

  • Hilfe genutzt habe ich bei: ____________

  • Überarbeitet habe ich: ____________



Kostenloses Arbeitsblatt: KI-Nutzung bei einer Hausaufgabe angeben


Arbeitsblatt zur KI-Nutzung mit Titeln und Fragen. Roboter-Illustration oben links. Optionen zur Dokumentation der KI-Verwendung.
Lade dir das ganze Arbeitsblatt als PDF kostenlos herunter!

Damit Hausaufgaben trotz KI fair bewertet werden können, braucht es Transparenz. Schüler*innen sollten kurz angeben, ob und wie sie KI bei einer konkreten Hausaufgabe genutzt haben.

Dafür stellen wir dir ein kostenloses Arbeitsblatt zum Download zur Verfügung.


Du kannst es direkt bei Hausaufgaben, Referaten, Textaufgaben, Projektarbeiten oder digitalen Medienprojekten einsetzen. Das Arbeitsblatt ist bewusst einfach gehalten. Es soll keine zusätzliche Hürde sein, sondern eine kurze Hilfestellung für mehr Klarheit.



So kannst du das Arbeitsblatt einsetzen


Das Arbeitsblatt funktioniert am besten, wenn es nicht als Misstrauensformular verstanden wird. Es sollte als normaler Teil des Arbeitsprozesses eingeführt werden.


Du kannst zum Beispiel sagen:

Wir verbieten KI nicht grundsätzlich. Aber wir machen sichtbar, wann und wie sie genutzt wurde. So können wir fair darüber sprechen, was eure eigene Leistung ist.


Sinnvoll ist der Einsatz besonders bei:

  • Hausaufgaben

  • Referaten

  • Textproduktionen

  • Gruppenarbeiten

  • Podcast-Projekten

  • Präsentationen

  • Projektarbeiten

  • Rechercheaufgaben


Für jüngere Schüler*innen kann man das Arbeitsblatt vereinfachen. Für ältere Jahrgänge kann man es erweitern, zum Beispiel durch genauere Angaben zu Quellen, Prompts oder Überarbeitungsschritten.



Welche Hausaufgaben sollte man eher vermeiden?


Nicht jede Hausaufgabe ist in Zeiten von KI gleich sinnvoll. Besonders anfällig sind Arbeitsaufträge, bei denen nur ein allgemeiner Text abgegeben wird und keine persönliche Anwendung verlangt wird.


Eher schwach sind Hausaufgaben wie:

  • Schreibe einen Text über künstliche Intelligenz.

  • Fasse das Kapitel zusammen.

  • Erstelle ein Referat über Beethoven.

  • Erkläre den Begriff Medienkompetenz.

  • Nenne fünf Vorteile und Nachteile von Social Media.


Diese Aufgaben können weiterhin sinnvoll sein, wenn sie ergänzt werden. Allein gestellt sind sie aber sehr leicht vollständig durch KI lösbar.


Besser wird es, wenn du ergänzt:

  • Beziehe dich auf unser Unterrichtsbeispiel.

  • Erkläre deine Entscheidung.

  • Vergleiche mit einer Quelle.

  • Ergänze ein eigenes Beispiel.

  • Zeige deinen Arbeitsprozess.

  • Bereite eine mündliche Erklärung vor.

  • Reflektiere, ob und wie du KI genutzt hast.


Oft reicht schon eine kleine Veränderung, um eine Hausaufgabe deutlich stärker zu machen.



Checkliste: Gute Hausaufgaben trotz ChatGPT


Checkliste-Diagramm für gute Hausaufgaben trotz ChatGPT: Schritte beinhalten eigene Beispiele, Unterrichtsbezug, Entscheidungsbegründung.

Eine gute Hausaufgabe in Zeiten von KI erfüllt möglichst mehrere dieser Punkte:


  • Die Hausaufgabe verlangt eigene Beispiele.

  • Die Aufgabe bezieht sich auf den Unterricht.

  • Die Schüler*innen müssen Entscheidungen begründen.

  • Der Arbeitsprozess wird sichtbar.

  • Die Hausaufgabe enthält eine kurze Reflexion.

  • KI-Nutzung wird transparent angegeben.

  • Das Ergebnis muss erklärt werden können.

  • Quellen oder KI-Antworten werden überprüft.


Nicht jede Hausaufgabe muss alle Punkte erfüllen. Aber je mehr davon vorkommen, desto besser ist sie gegen reine KI-Abgaben abgesichert.



Fazit


Hausaufgaben verschwinden durch ChatGPT nicht automatisch. Aber sie müssen klarer gestellt werden. Wenn Arbeitsaufträge nur ein fertiges Ergebnis verlangen, wird es schwer, die eigene Leistung zu erkennen. Wenn sie aber persönliche Bezüge, Unterrichtsinhalte, Zwischenschritte, Reflexion und transparente KI-Nutzung einbauen, bleiben sie sinnvoll.


Der wichtigste Gedanke lautet:

Gute Hausaufgaben zeigen nicht nur, was am Ende herauskommt, sondern auch, wie Schüler*innen gedacht, geprüft und überarbeitet haben.


In Teil 3 dieser Reihe geht es darum, wie Schüler*innen KI-Antworten kritisch prüfen können. Denn selbst wenn KI hilfreich ist, bleibt eine zentrale Fähigkeit wichtig: nicht alles zu glauben, was überzeugend klingt.



FAQ


Dürfen Schüler*innen KI für Hausaufgaben nutzen?

Das hängt von den Regeln der Schule und der konkreten Hausaufgabe ab. Wichtig ist, dass die Nutzung transparent gemacht wird und die eigene Leistung sichtbar bleibt.


Sind Hausaufgaben durch ChatGPT sinnlos geworden?

Nein. Aber viele klassische Hausaufgaben müssen angepasst werden. Sinnvoll sind Arbeitsaufträge, die eigene Beispiele, Unterrichtsbezug, Reflexion und nachvollziehbare Zwischenschritte verlangen.


Wie kann ich verhindern, dass ChatGPT die ganze Hausaufgabe übernimmt?

Vollständig verhindern lässt sich das kaum. Besser ist es, Hausaufgaben so zu stellen, dass Schüler*innen ihren Denkweg zeigen, eigene Entscheidungen begründen und ihre Ergebnisse erklären können.


Sollte KI bei Hausaufgaben verboten werden?

Ein pauschales Verbot ist oft schwer umzusetzen. Sinnvoller ist es, klare Regeln festzulegen: Wann ist KI erlaubt? Wofür darf sie genutzt werden? Und wie muss die Nutzung angegeben werden?


Was ist die wichtigste Regel für Hausaufgaben mit KI?

Die wichtigste Regel lautet: Die eigene Leistung muss sichtbar bleiben. Schüler*innen dürfen Unterstützung nutzen, aber sie müssen verstehen, prüfen und erklären können, was sie abgeben.

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Über die Autoren

Wir sind Felix & Sebastian von Music in the Box und bieten medienpädagogische Kurse für Schüler*innen und Fortbildungen für Lehrkräfte an.

 

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