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  • AutorenbildFelix Unger

Zeitreise Musikpädagogik #3 - Der Weg in die Gegenwart

Im abschließenden Teil unserer Artikelserie zur Geschichte der Musikpädagogik wenden wir uns dem neusten Kapitel zu: dem Übergang zur subjektorientierten Musikpädagogik. Hier gehts zu Teil 1.


Dieser Artikel soll zeigen, wie sich die Musikpädagogik seit den 1980er Jahren bis heute zunehmend auf die individuellen Bedürfnisse und Interessen der Lernenden fokussiert. Sie stellt nicht mehr das Objekt (eine Komposition, ein Werk etc.), sondern das Subjekt und damit die Schüler*innen in den Vordergrund. Auch die Popmusik gewann so mehr und mehr an Bedeutung.


Kinder die Popmusik in einer Band spielen

Der Aufbruch in eine neue Ära


Die 1980er Jahre brachten einen frischen Wind in die Musikpädagogik. Ein Generationenwechsel unter den Musiklehrern und die wachsende Popularität der Popularmusik führten zu einem Umdenken. Der Fokus verschob sich von der reinen Objektbetrachtung hin zur subjektorientierten Musikpädagogik. Diese neue Herangehensweise betonte die individuellen Erfahrungen und Interessen der Schüler und erkannte die Bedeutung der Popularmusik im Unterricht an.


Da die Popularmusik zunehmend an Bedeutung gewann und die Schüler*innen diese einfacher konsumieren konnten, musste sich auch eine subjektorientierte Bildung damit auseinandersetzen.



Digitalisierung und ästhetische Bildung


Die zunehmende Digitalisierung und die Integration neuer Medien in den Unterricht eröffneten weitere Möglichkeiten für eine innovative Musikpädagogik. Die Betonung lag nun auf der aktiven Teilnahme der Schüler, dem kreativen Ausdruck und der ästhetischen Erfahrung.


Musikpädagogik wurde zu einem Feld, in dem Schüler ihre eigenen musikalischen Wege erkunden und gestalten konnten. Vor allem die Arbeit mit Tablets und Computern ermöglicht es bis heute Kindern auch ohne klassische Musikausbildung selber kreativ zu werden. Sie können eigene Songs erstellen, abmischen und so ihrer eigenen Ideen musikalisch umsetzen.


Musikmachen mit digitalen Medien
Sebastian Bürg von Music in the Box beim Erstellen eines Schulsongs


Konstruktivismus und die Rolle des Lehrenden


Im Zuge dieser Entwicklungen gewannen konstruktivistische Bildungstheorien an Bedeutung. Lernen wurde als selbstgesteuerter Prozess verstanden, bei dem Schüler ihre eigene Realität durch musikalische Erfahrungen konstruieren.

Lehrkräfte wurden zu Begleitern auf der Entdeckungsreise der Schüler*innen, die nicht mehr nur Wissen vermittelten, sondern den Weg zur selbständigen musikalischen Erkundung ebneten.



Fazit


Vom strukturierten und philosophisch geprägten Unterricht der Aufklärung, über die revolutionären Ideen des 20. Jahrhunderts, bis hin zur Integration moderner Technologien und der Popmusik in den Unterricht – die Musikpädagogik hat sich ständig weiterentwickelt, um den kulturellen, sozialen und technologischen Veränderungen der Gesellschaft gerecht zu werden.

Jede Epoche bringt ihre eigenen Herausforderungen und Innovationen mit sich, die den Weg für die nächste Generation von Musiklehrer*innen und -schüler*innen aufzeigen.


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